Chemnitz früher, heute und morgen?

Aus der „Stadt mit drei O“ ist im Laufe der Zeit und mit den politisch-geschichtlichen Veränderungen die ‚Stadt der Moderne’ geworden.

Wo einst große Mai-Demos stattfanden, werden heute ausgelassen Stadtfeste zelebriert; wo früher Busse und nun fast aus der Mode gekommene Straßenbahnen ihren zentralen Haltepunkt fanden und sich die Fahrgäste zu den jeweiligen Verkehrsmitteln den Weg durch Tunnel suchten, schlägt man heutzutage allemals seine Bahnen durch die vielen Einkaufstempel.

Die imposanten Gründerzeit-Bauten auf Kaßberg, Sonnenberg und Schloßchemnitz wurden in Zeiten sozialistischer Stadt- und Staatsregierungsformen aus ideologischen Gründen vernachlässigt und statt ihnen den Plattenbaugebieten die größte Aufmerksamkeit geschenkt. Was damals als pragmatisch und zeitgemäß empfunden werden durfte, entpuppt sich nun in der Gegenwart als gravierender Einschnitt innerhalb des Stadtbildes einer Großstadt.

Chemnitz liebt man oder man hasst es. Dazwischen gibt es kaum etwas.

Eine Stadt verändert sich mit der Zeit, mit der Geschichte und mit seiner Bevölkerung. Laut einer Studie von Eurostat soll Chemnitz in etwa 20 Jahren angeblich die „älteste Stadt Europas sein“, also die Stadt, deren Altersdurchschnitt den aller anderen europäischen Städte übersteigt. Im Moment haben diesen Titel noch die Italiener inne.

Heißt das, dass in Chemnitz nur noch alte Menschen leben? Soll man sich die Stadt mit western-ähnlichen Szenarien voll mit vorbei wehenden Strohbällen vorstellen? Nun, schaut man sich lediglich den so gut wie immer menschenleeren Brühl an, könnte man dies ohne zu Zögern bejahen. Wer sich aber die Zeit nimmt, mit offenen Augen durch Chemnitz geht und sich noch gern überraschen lässt, der wird in vielen Stadtteilen pulsierendes Leben entdecken!

Studentenscharen bevölkern tagsüber die Unis, abends die zahlreichen Bars, Kneipen und Tanztempel, Familien pilgern in die Parkanlagen, nutzen die vielfältigsten (Kultur)Angebote für Alt und Jung; Touristen entdecken die Stadt aus den verschiedensten Blickwinkeln; und in manch tot geglaubten Stadtteilen zieht neues Leben ein.

Es lohnt sich – bleibt neugierig!
Und vielleicht trägt ja diese Plattform ihren kleinen Teil dazu bei, dass das Sammelsurium an Informationen rund um das ein oder andere Projekt, wie beispielsweise die Wächterhäuser auf Sonnenberg und Brühl, die Sicht auf Chemnitz ein wenig positiver erstrahlen lässt.

 

Chemnitz erkunden

16. Mai 2012 / Keine Kommentare »   Erstellt unter Allgemein

Mit dem Mietwagen Chemnitz erkunden
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Spaß, Tanz und Leben in der Schönherrfabrik

16. April 2012 / Keine Kommentare »   Erstellt unter Allgemein

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26. März 2012 / Keine Kommentare »   Erstellt unter Allgemein

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Chemnitzer Nachtleben

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Die ganz wilden Jahre sind wohl vorbei. Im Chemnitzer Nachtleben hat ein Umdenken stattgefunden. Anstatt zu viele Angebote für dieselben Zielgruppen bereitzustellen, wird jetzt deutlich kundenorientierter gewirtschaftet. Nachtschwärmer sollen nicht einfach nur in die nächste Großraumdisko hineinstolpern, sondern eine Wahl haben, wohin sie gehen möchten. Das war bisher nicht gut möglich, da viele Lokale dasselbe geboten haben. Anstelle möglichst großer Flächen, die sich kaum voneinander unterscheiden, sollen thematisch interessante Nischen die Partygänger locken. Die Laufkundschaft wird dadurch nicht weniger, Stammkunden hingegen weiter gebunden.
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